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3. BMBF-Nanotechnologietage

nanoDE 2006

Strategien für Produkte von morgen

6. - 7. November 2006

Berliner Congress Center, Alexanderplatz, Berlin

Montag 6. November 2006

ab 8.30 Uhr Registrierung der Teilnehmer

Einführung

Die Hightech-Strategie der Bundesregierung setzt auf zündende Ideen, kluge Köpfe, wertschöpfende Strategieprozesse und Innovationen durch Querschnitstechnologien. In diesem Kontext werden Aktivitäten zur Nanotechnologie angestrebt, die in der „Nano-Initiative – Aktionsplan 2010“ unter Federführung des BMBF gebündelt werden sollen. Damit wird ein einheitlicher und ressortübergreifender Aktionsrahmen geschaffen, der unterschiedliche Handlungsansätze – von der Forschungsförderung über die KMU-Unterstützung bis zur Gestaltung der Rahmenbedingungen – unter einem Dach zusammenführt.
Vormittag

10.00Zukunft der Nanotechnologie- Strategien für Produkte von morgen
Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

10.40Enabling Nanotechnology - Potenziale der Nanotechnologie aus Sicht der Industrie
Dr. Dieter Kurz, Vorsitzender des Vorstandes der Carl Zeiss AG

11.10

Kaffeepause

11.40

Nanotechnologie im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm
Dr. Renzo Tomellini, Referatsleiter Nanowiss. und -technologie der EU-Kommission

Moderation: Astrid Frohloff, Mitglied des Vorstandes Reporter ohne Grenzen

12.10

Mittagspause

13.40

Märkte der Nanotechnologie für Deutschland und Chancen für Unternehmen



Nanotechnologie setzt als „enabling technology“ früh in der Wertschöpfungskette an, d.h. bei der Realisierung kleinerer, schnellerer, leistungsfähigerer oder „intelligenterer“ Systemkomponenten für Produkte mit deutlich verbesserten und zum Teil gänzlich neuartigen Funktionalitäten. Um nanotechnologische Erkenntnisse erfolgreich wirtschaftlich zu nutzen, sind eine Vielzahl von Voraussetzungen notwendig, u.a. qualifizierte Mitarbeiter, eine positive Stimmung gegenüber der Technologie, ausreichende Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln, eine aktive wirtschaftliche Basis und eine abgestimmte Ressortpolitik.

Von der Invention zur Innovation
Prof. Dr. Dieter Bimberg, TU Berlin

Die Rolle von Start-ups im Innovationsprozess
Dr. Michael Wagener, Biogate AG

Wertschöpfung durch Systemgenerierung
Dr. Peter Krüger, Bayer Material Science AG

14.30

Podiumsdiskussion

  • Dr. Wolf-Dieter Lukas, BMBF
  • Marco Beckmann, Nanostart AG
  • Prof. Dr. Dieter Bimberg, TU Berlin
  • Dr. Michael Wagener, Biogate AG
  • Dr. Peter Krüger, Bayer Material Science AG

Moderation: Prof. Dr. Karl-Joachim Ebeling, Universität Ulm

16.00Kaffeepause

Nachmittag

16.30
Synergien durch Vernetzung

Ein erfolgreicher Technologietransfer – und damit verbunden eine hohe Innovationstätigkeit – erfordert die Zusammenarbeit aller Partner der Wertschöpfungskette. Deshalb setzt die Bundesregierung zunehmend auf die institutionen- und disziplinenübergreifende Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Vernetzung ist gerade für Querschnittstechnologien wie die Nanotechnologie von besonderer Bedeutung.

Bereits seit 1998 fördert das BMBF Kompetenznetze in der Nanotechnologie. Diese virtuellen Kompetenzzentren haben sich mittlerweile als bundesweit aktive, themenübergreifende Netzwerke etabliert und vereinigen Kompetenzträger aus Wirtschaft und Wissenschaft in ihrem jeweiligen Innovationsfeld. Unabhängig davon wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl weiterer, meist regional aktiver Netzwerke gegründet. Diese sind speziell für kleine Unternehmen wichtig, da der organisierte Informationsaustausch ein notwendiger Zugang zu aktuellen Entwicklungen ist.



  • Regionale Vernetzung als Strategietrend,
  • Prof. Dr. Roland Wiesendanger, CC HanseNanoTec, Hamburg

  • Problemlösung für industrielle Fragestellungen,
    Dr. Andreas Leson, CC Ultradünne funktionale Schichten, Dresden

  • Öffentliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Akzeptanz,
    Prof. Dr. Wolfgang Heckl, CC ENNaB München

  • Zukunftsperspektiven der Vernetzung,
    Dr. Regine Hedderich, CC Nanomat, Karlsruhe

17.20Podiumsdiskussion „Erfolgskriterien der Netzwerktätigkeiten“

  • Prof. Dr. Roland Wiesendanger, CC HanseNanoTec
  • Dr. Andreas Leson, CC UFS
  • Prof. Dr. Wolfgang Heckl, CC ENNaB
  • Dr. Regine Hedderich, CC Nanomat

Moderation: Dr. Andreas Gutsch, Degussa AG

17.40

NanoFutur
Erfolgsstories aus der Nano-Nachwuchswissenschaftler-Förderung

Nanotechnologie als innovatives, interdisziplinäres Technologiefeld stellt auch neue Anforderungen an Aus- und Weiterbildung, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung. Der im Jahr 2003 mit großem Erfolg initiierte Wettbewerb NanoFutur wird als wichtiger Baustein in der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiter ausgebaut werden. Nachwuchswissenschaftler/-innen in der Nanotechnologie erhalten dadurch die Gelegenheit, über einen Zeitrahmen von fünf Jahren in Forschungsgruppen mit großer Eigenständigkeit Arbeiten zur Nanotechnologie zu betreiben. In diesen Gruppen qualifizieren sich zudem junge Naturwissenschaftler und Ingenieure für die industrielle oder akademische Laufbahn. Seit 2003 wurden 17 Nachwuchsgruppen der ersten Förderrunde des BMBF etabliert.



  • Karriereförderung durch NanoFutur
  • Prof. Dr. Stefan Kaskel, TU Dresden

  • Verbesserung der industriellen Kooperationsmöglichkeiten
    Dr. Heidemarie Schmidt, Universität Leipzig

  • Frühzeitige infrastrukturelle Einbindung der Wissenschaft in Wertschöpfungsketten
    Dr. Hendrik Hölscher, Universität Münster

Moderation: Dr. Andreas Gutsch, Degussa AG

18:30

bis

22:00

  • - Abendveranstaltung mit Buffet
  • - Bekanntgabe der Preisträger NanoFutur
  • - Verleihung des Nano-Wissenschaftspreises
  • - musikalische Untermalung: Trio-LeJazz

Moderation: Astrid Frohloff

Dienstag 7. November

9.00
Branchendialoge zur strategischen Planung von Wertschöpfungsketten

Im Rahmen der Branchendialoge soll unter anderem die Positionierung bisheriger Ergebnisse der Nanotechnologie im internationalen Vergleich, die Kombination der Aktivitäten von Förderern und Industrie, die Verfügbarkeit geeigneter Infrastrukturen und Fachkräfte sowie weitere dringliche Maßnahmen für die Zukunft erörtert werden. Die Branchendialoge dienen der Information und „Aufklärung“ über die Chancen der Nanotechnologie und ihre Nutzungsmöglichkeiten im jeweiligen Industriezweig. Im Dialog sollen Forschungsbedarfe der Branchen zur Nutzung der Nanotechnologie aufgezeigt, Anwendungsszenarien beschrieben und Akteure für den Aufbau kompletter Wertschöpfungsketten benannt werden. Die Ergebnisse aus den Diskussionen sollen, falls möglich, in die strategischen Umsetzungskonzepte der Nano-Initiative einfließen. Als Branchenschwerpunkte mit eigenen Workshops werden Informationstechnik, LifeScience, Optik, Automobil, Chemie, Textil und Bauwesen angeboten.



Einführung in Aufgabenstellung und Ziele

Dr. Wolfgang Stöffler, BMBF

9.20 Parallele Workshops mit Impulsreferaten und Diskussionen

  • Informationstechnik
  • Life Science
  • Optik
  • Automobil
  • Chemie
  • Textil
  • Bauwesen

11.30

Kaffeepause

12.00

Darstellung der Ergebnisse aus den Workshops und Resumee des BMBF

Moderation: Dr. Wolfgang Stöffler, BMBF

13.00

Mittagspause

14.00Ende der Veranstaltung

Download CVs der Redner als PDF