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Der Fokus des zweiten Konferenztages der nanoDE 2006 liegt auf Branchendialogen im Hinblick auf Nanotechnologieentwicklungen in den jeweiligen Anwendungsfeldern: Die Dialoge sollen das Thema Nanotechnologie im branchenspezifischen Kontext erörtern insbesondere hinsichtlich wirtschaftlicher Anwendungen, Marktpotenzialen und der strategischen Planung von Wertschöpfungsketten. Nach einführenden Impulsreferaten sollen anhand von 3 Leitfragen branchenrelevante Fragestellungen unter Berücksichtigung der Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Finanzwelt diskutiert werden. Die 3 wesentlichen Leitfragen und deren mögliche Inhalte werden sein: 1). Welche Kriterien sind zu beachten, um eine Kohärenz von Förderstrategie und darauf aufbauender Marktstrategie zu erreichen? Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Finanzwelt, .... Kombination von technologischem Roadmapping mit strategischen Fragestellungen, zeitl. Produktpipeline, nötige FuE-Arbeit, ... Stärken stärken, Verbesserungsbedarf realisieren, intl. Benchmarking Sicherstellung der Finanzierungskette Kommunikationsstruktur
2). Wie lässt sich eine geschlossene Kooperation entlang der Wertschöpfungskette realisieren? Identifizieren von F&E-Prioritäten durch technologisches Roadmapping Ableitung nötiger F&E-Arbeiten und einzubindender Akteure (Ableitung von Leitinnovationen und Verbundprojekten) Entwickeln strategischer Visionen für zukünftige Entwicklungen im jeweiligen Anwendungsfeld Darstellen von Umsetzungschancen für deutsche Unternehmen Sicherung der Marktfähigkeit nanotechnologischer Produkte + Qualitätssicherung Ankopplung an andere Ressorts (BMWi, BMU, ...), Länderaktivitäten, oder europäische Fördermaßnahmen (ETP)
3). Welche innovationsunterstützenden Maßnahmen haben Priorität? Branchendialoge zur Aktivierung von Unternehmen mit bisher keinem oder wenig Bezug zur Nanotechnologie Maßnahmen zur Beschleunigung des Transfers von Erkenntnissen in Produkte Aktivierung kompletter Wertschöpfungsketten und notwendiger Akteure Problemlösungsorientierte bzw. anwendungsbezogener Aufbau von Innovationsplattformen. Netzwerkbildung und Innovationsplattformen Standardisierung, Normung (im Sinne vonTeilen der VP), Gesetzgebung (übergeordnet) Öffentlichkeitsarbeit, Chancen-Risiken-Diskussion Nachwuchsförderung internationales Forschungsmarketing, Messetätigkeiten
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